Sturm Herwart sorgt für viele Einsätze bei den Feuerwehren der SG-Jesteburg

Sonntag, 29 Oktober 2017 04:39 Uhr


Mehr als 35 Einsatzstellen mussten durch die Feuerwehren der SG-Jesteburg abgearbeitet werden. Bereits ab 4:45 Uhr am Sonntagmorgen rückten die Feuerwehrleute zu den Einsatzstellen aus.

SG-PW SG-Jesteburg. Bereits am Samstag, den 28.10.2017 begannen die Vorbereitungen für das Sturmtief Herwart im LK-Harburg. Den Wetterberichten zufolge wurden orkanartige Böen erwartet, was zu einem hohen Einsatzaufkommen für die Feuerwehren bedeuten könnte. Aus diesem Grund wurde die Entscheidung getroffen, alle örtlichen Einsatzleitungen (kurz ÖEL) im Landkreis zu besetzten. Somit wurden alle gemeldeten Einsatzstellen von der Rettungsleitstelle in Winsen an die ÖEL zur weiteren örtlichen Koordination übergeben. Auch in der SG-Jesteburg, wurde die ÖEL bereits ab Samstagabend um 22 Uhr durch eine Bereitschaft besetzt.

Um 4:45 wurde die erste Einsatzstelle der Feuerwehr gemeldet. Auf der Reindorfer Straße drohte ein Baum auf die Straße zu stürzen. Entsprechend wurde die Feuerwehr Jesteburg zur Beseitigung der Gefahrenstelle geschickt. Kurz darauf folgten zwei Einsätze für die Feuerwehr in Harmstorf. Hier waren auf der Hauptstraße ebenfalls zwei Bäume gestürzt und mussten durch die Feuerwehr beseitigt werden. Fast im Minutentakt wurde nun die Feuerwehr zu den unterschiedlichen Einsatzstellen alarmiert. Hierbei mussten die umgestürzten Bäume von den Straßen beseitigt werden, oder es drohten Bäume bei weiteren Windböen umzufallen. In Bendestorf stürzte eine große Eiche auf eine Dachecke eines Hauses. Entsprechend vorsichtig musste hier durch die Kameraden Hilfe geleistet werden. Ebenfalls in Bendestorf drohte ein Baum auf einen Friedhof zu stürzen. Damit die Grabsteine durch den Baum nicht beschädigt wurden, wurde die Drehleiter aus Buchholz zur Unterstützung angefordert.

Auf der Bahnstrecke in Richtung Maxen hängte ein Ast in der Oberleitung fest. Zur Erdung der Oberleitung wurde die Feuerwehr aus Harmstorf alarmiert. Leider war es mit den vorhandenen Mitteln für die Feuerwehr nicht möglich, den großen Ast ohne eine Beschädigung der Oberleitung zu entfernen, sodass die Einsatzstelle der Feuerwehr Maxen übergeben wurde.

Die Feuerwehr aus Jesteburg wurde ebenfalls zu einem Streckenabschnitt der Bahn alarmiert. Viele Bäume vom Streckenrand sind auf die Gleisanlage gestürzt und Blockierten die Strecke. Hierbei geriet ein Baum in der Oberleitung in Brand. Des Weiteren stürzte auch in Jesteburg ein Baum auf ein Haus.

Insgesamt wurden die Feuerwehren aus Bendestorf, Harmstorf, Jesteburg und Lüllau zu 36 Einsatzstellen alarmiert. Gegen 11 Uhr konnte die Bereitschaft der örtlichen Einsatzleitung wieder aufgehoben werden.

Einsatzinfo - 36-47/2017
Einsatzort SG Jesteburg
Einsatzart Unwetter
Datum 29.10.2017
Alarmierung 04:39 Uhr
Einsatzende(ca.) 11:00 Uhr
Fahrzeuge TSF-W, ELW, MTF
Sonstige FF Jesteburg
FF Bendestorf
FF Lüllau

Mehr als 35 Einsatzstellen mussten durch die Feuerwehren der SG-Jesteburg abgearbeitet werden. Bereits ab 4:45 Uhr am Sonntagmorgen rückten die Feuerwehrleute zu den Einsatzstellen aus.

SG-PW SG-Jesteburg. Bereits am Samstag, den 28.10.2017 begannen die Vorbereitungen für das Sturmtief Herwart im LK-Harburg. Den Wetterberichten zufolge wurden orkanartige Böen erwartet, was zu einem hohen Einsatzaufkommen für die Feuerwehren bedeuten könnte. Aus diesem Grund wurde die Entscheidung getroffen, alle örtlichen Einsatzleitungen (kurz ÖEL) im Landkreis zu besetzten. Somit wurden alle gemeldeten Einsatzstellen von der Rettungsleitstelle in Winsen an die ÖEL zur weiteren örtlichen Koordination übergeben. Auch in der SG-Jesteburg, wurde die ÖEL bereits ab Samstagabend um 22 Uhr durch eine Bereitschaft besetzt.

Um 4:45 wurde die erste Einsatzstelle der Feuerwehr gemeldet. Auf der Reindorfer Straße drohte ein Baum auf die Straße zu stürzen. Entsprechend wurde die Feuerwehr Jesteburg zur Beseitigung der Gefahrenstelle geschickt. Kurz darauf folgten zwei Einsätze für die Feuerwehr in Harmstorf. Hier waren auf der Hauptstraße ebenfalls zwei Bäume gestürzt und mussten durch die Feuerwehr beseitigt werden. Fast im Minutentakt wurde nun die Feuerwehr zu den unterschiedlichen Einsatzstellen alarmiert. Hierbei mussten die umgestürzten Bäume von den Straßen beseitigt werden, oder es drohten Bäume bei weiteren Windböen umzufallen. In Bendestorf stürzte eine große Eiche auf eine Dachecke eines Hauses. Entsprechend vorsichtig musste hier durch die Kameraden Hilfe geleistet werden. Ebenfalls in Bendestorf drohte ein Baum auf einen Friedhof zu stürzen. Damit die Grabsteine durch den Baum nicht beschädigt wurden, wurde die Drehleiter aus Buchholz zur Unterstützung angefordert.

Auf der Bahnstrecke in Richtung Maxen hängte ein Ast in der Oberleitung fest. Zur Erdung der Oberleitung wurde die Feuerwehr aus Harmstorf alarmiert. Leider war es mit den vorhandenen Mitteln für die Feuerwehr nicht möglich, den großen Ast ohne eine Beschädigung der Oberleitung zu entfernen, sodass die Einsatzstelle der Feuerwehr Maxen übergeben wurde.

Die Feuerwehr aus Jesteburg wurde ebenfalls zu einem Streckenabschnitt der Bahn alarmiert. Viele Bäume vom Streckenrand sind auf die Gleisanlage gestürzt und Blockierten die Strecke. Hierbei geriet ein Baum in der Oberleitung in Brand. Des Weiteren stürzte auch in Jesteburg ein Baum auf ein Haus.

Insgesamt wurden die Feuerwehren aus Bendestorf, Harmstorf, Jesteburg und Lüllau zu 36 Einsatzstellen alarmiert. Gegen 11 Uhr konnte die Bereitschaft der örtlichen Einsatzleitung wieder aufgehoben werden.

Text: Dennis Tschense –Pressesprecher Feuerwehr Samtgemeinde Jesteburg
Bilder: Freiwillige Feuerwehr Jesteburg/Freiwillige Feuerwehr Harmstorf
Veröffentlicht durch Lennart Siewert

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